Kreuz im Venn, © Eifel Tourismus GmbH
  • Strecke: 9,5 km
  • Dauer: 2:30 h
  • Schwierigkeit: leicht

Auf den Spuren des Venn-Apostels

Die 9,5km lange Wanderroute mit Start- und Zielpunkt in Monschau-Kalterherberg führt Sie zunächst aus dem Ort heraus in Richtung Osten. Nach Überquerung der ehemaligen Vennbahnbrücke windet sich ein romantischer Pfad am Waldrand entlang nach Ruitshof. Dieser ist die kleinste bewohnte Exklave Deutschlands, da der Weiler nur über belgisches Staatsgebiet zu erreichen ist.

Das gesamte Wegstück durch die Wiesenlandschaft des Weilers bietet nach Westen hin ein großartiges Panorama. Der Horizont wird beherrscht vom Eifeldom, der Kalterherberger Pfarrkirche mit ihren markanten Doppeltürmen. Die anschließende abwechslungsreiche Waldpassage endet am mächtigen Felsen der Richelsley mit dem 1890 errichteten Kreuz im Venn. Es erlangte durch Clara Viebigs gleichnamigen Roman internationale Bekanntheit und erinnert an Stephan Horrichem, von 1639 bis 1686 Prior des Klosters Reichenstein. Seiner unermüdlichen Seelsorge und seiner tatkräftige Hilfe für die Not leidende Bevölkerung wegen wird er noch heute als „Apostel des Venns“ hoch geehrt. Für Geologen ist die Richelsley ein besonderer Ort. Die kieselsteinförmigen Steine der Konglomerate wurden vor etwa 400 Millionen Jahren von der Brandung des Devon-Meeres geschliffen.

Über einen Gebirgspfad, der durch einen Fichtenwald mit zahllosen Blaubeersträuchern talwärts führt, und nach erneuter Überquerung der ehemaligen Vennbahntrasse gelangen Sie nach Reichenstein mit seinem idyllisch gelegenen Weiher. Das ehemalige Prämonstratenserkloster wurde um 1132 erbaut, 1802 im Zuge der Säkularisation aufgelöst und in einen Gutshof umgewandelt. Die neuen Eigentümer nutzten die Kirche fortan bis zur Renovierung 1972 zuerst als Tuchfabrik, später als Heustall. Seit September 2008 dienen die Gebäude wieder als Kloster.

Durch das Tal des Ermesbaches, das von einer der imposantesten Brückenbauten der ehemaligen Vennbahn beherrscht wird, erreichen Sie die Rur. An mächtigen Felsformationen vorbei geht es zur 1926 eingeweihten Norbertuskapelle, die sich in unmittelbarer Nähe der Rurbrücke an den Hang schmiegt. Blumen und Kerzen zeigen, dass das Gotteshaus Ziel zahlreicher Menschen ist, die den heiligen Judas Thaddäus in schwierigen Lebenslagen um Hilfe anrufen. Jenseits der Straße beginnt die Rosengasse. Sie führt zunächst am renaturierten Talgrund vorbei, bevor sie in einen lichten Hangwald eintaucht. Nach etwa 650 Metern schließt sich in der Nähe der ehemaligen Vennbahnbrücke der Kreis und es geht zurück zum Ausgangspunkt am „Eifeldom“.

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Infos zu dieser Route

Start: Kalterherberg Wanderparkplatz Am Eifeldom

Ziel: Wanderparkplatz Kalterherberg Am Eifeldom

Strecke: 9,5 km

Dauer: 2:30 h

Schwierigkeit: leicht

Aufstieg: 205 m

Abstieg: 205 m

Auf den Spuren des Venn-Apostels

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